die Akteure

Hans-Peter Königs hat schon als Kind Freude an Reimen gehabt, oft sogar mehr als seine Mitmenschen, die sich die lyrischen Ergüsse zu Geburtstag oder anderen bedeutenden Ehrentagen anhören mussten. Auch andere Prägungen aus Kindheit und Jugend haben bis heute Bestand: Da wäre sicher zunächst die Musik, Alben wie „Thick as a Brick“ oder das „Köln Concert“ faszinieren auch heute noch. Ebenso damals wie heute der Fußball und die Nibelungentreue zu Werder Bremen und dem SV Lippstadt – egal in welcher Liga. Ein ganz wichtiger Bestandteil von Königs‘ Biografie ist zudem das Lehrer-Kabarett-Ensemble „die daktiker“, dem er seit einigen Jahrzehnten angehört und mit dem er nach wie vor liebend gern auf der Bühne steht. Er spielt Gitarre, Blues-Harp und gelegentlich auch ein wenig Klarinette, wenn er weiß, dass seine Zuhörerschaft geduldig und tolerant ist. Nebenbei hat er als liebstes und zeitaufwändigstes Hobby an einem Lippstädter Gymnasium gearbeitet. Zu den 48 Tieren ist er in Zeiten der Corona-Pandemie mangels kreativer Auslastung gekommen. Was macht man in so einer verrückten Zeit? Man schaut aus dem Fenster und schreibt voller Wehmut und Neid ein paar Zeilen über die, die ohne Maske und jegliches Abstandsgebot durch die Gegend laufen, hüpfen oder fliegen…

Thomas Mono wurde in Bochum geboren. Bereits zu Schülerzeiten engagierte er sich am Klavier und als Komponist bei Musiktheateraufführungen seiner Schule. Seine Affinität zum VfL Bochum führt Mono übrigens nicht auf die Tatsache zurück, in Bochum geboren zu sein. Vielmehr ist er fest davon überzeugt, er wäre, in Abwägung aller objektiven Sachverhalte, irgendwann auch beim VfL gelandet, wenn er z.B. in Rio, Montevideo, Manchester, Madrid oder Gelsenkirchen das Licht der Welt erblickt hätte. Den größeren Teil seines Lebens verbringt Mono mittlerweile im sauerländischen Arnsberg, wohin es ihn berufsbedingt verschlagen und das ihn dann aus irgendeinem Grund nicht losgelassen hat. Hier ist er seit Jahren stolzer Besitzer einer Dauerkarte des TuS Oeventrop. Im Gegensatz zu Königs sah er seine Tätigkeit an der inzwischen abgewickelten Arnsberger Realschule am Eichholz nicht als Hobby, sondern als Berufung. Nicht nur hier hat er diverse Schulmusicals und Musiktheater-Projekte musikalisch geleitet und begleitet. Selbstredend gab es für Thomas Mono kein Überlegen, als ihn sein alter Freund Hans-Peter Königs fragte, ob er mit ihm zusammen an einem Programm über 48 Tiere arbeiten wolle, auch wenn er sich rein gar nichts darunter vorstellen konnte.